Neues Layout in 0e " Rötznitzer Kleinbahn"

Nach dem ich mich für die Baugröße 0e enschieden habe, war mir bewußt das die 30cm an Anlagentiefe zu gering sind, deshalb klebte ich auf das alte N- Modul eine zusätzliche Speerholzplatte mit einer Tiefe von 40cm um das Bahnhofsgebäude im Halbrelief bauen zu können. Den  Gleisplan für einen zweigleisigen Endbahnhof habe ich auf Grund des besseren rangieren in einen dreigleisigen um gewandelt, um in der Länge nicht zu viel Platz zu beanspruchen werden die Gleise am Ende in eine Eigenbau Drehscheibe zusammen geführt, (die aus einer CD und Slim Case Boden zur Führung besteht) diese Idee ist nicht von mir sondern wird häufig in Gn15 angewandt.Außerdem ist ein Lokschuppen mit Wasserkran und Bekohlungsanlage vorgesehen. Die Gebäude sollen alle im Eigenbau nach Ideen und Vorlagen  hergestellt werden, das ist das was ich bei der N- Anlage vermisst habe und mich zum Wechsel der Baugröße bewegt hat.

Zwischenzeitlich habeich mich längere Zeit mit der Fortführung des Anlagenbaues beschäftigt,nun möchte ich meinen Baubericht fortsetzen. Die drei Weichen sollten manuell per Stellstange geschaltet werden, bei unseren Besuch der US-Convention in Rodgau sind wir auf den Weichenschalter "Blue Points"   aufmerksam geworden der einen eingebauten Wechselschalter zur Herzstückpolarisierung besitzt und für meine Zwecke bestens geeignet ist. Zu Hause stellte ich aber fest das ich diesen nicht verwenden kann da unter der jetzigen Anlagenfläche noch Reste der Vorgängeranlage nicht vollständig entfernt wurden. In einen Spur 0 Forum habe ich einen Bericht zum Weichenstellen unter Verwendung von US Weichenstellhebel gelesen, diese habe ich dann verwendet, allerdings in der Baugröße 1:87 da die Stellhebel überdimensoniert sind. Die Herzstück Polarisierung erfolgt mittels Microswitch die ich versenkt eingebaut habe und mittels der Weichenstellschwelle betätigt werden,diese sind im eingebauten Zustand kaum sichtbar.

Wie schon auf einigen Fotos ersichtlich besteht die Anlage aus zwei Modulen, auf den zweiten Modul habe ich ein dreigleisiges Fiddleyard integriert,die Gleise können eine Lok und drei Wagen aufnehmen die später aus einen Personenzug, Güterzug und einen GMP bestehen sollen.

Ausführliche Testfahrten wurden unternommen um noch mögliche Fehler zu beseitigen, anschließend habe ich mit dem Bau eines Empfangsgebäudes mit angebauten Güterschuppen begonnen welches im Halbrelief hergestell wurde, zur Zeit fehlt noch die Dacheindeckung ( für die Anfertigung der Schablonen benötigte ich mehrere Stunden ) die ich nach den Feiertagen bestellen werde. Der Bahnsteig besteht aus einer 10mm dicken Hartschaumplatte die besandet wurde und einer Einfassung  aus Holzleistchen.  Als  wichtigste Gebäude für die Reisenden muß noch ein Abortgebäude gebaut werden welches aber erst nach dem Bau des Lokschuppens erfolgen soll, direkt dahinter habe ich die nötigen Sägeschnitte für den Einbau eines Bachbettes vorgenommen. Um das aus zu gestalten war erst die Anbringung der Modulverkleidung nötig die aus schwarzer Hartfaserplatte besteht. Die Brücke habe ich aus Holz und einer Polystyrolplatte gebaut, für die Brückenköpfe sind Gips Mauerwerkplatten verwendet worden

 

Wie auf den Foto ersichtlich habe ich zur Zeit meinen Arbeitsplatz ins Wohnzimmer verlegt. Bei der Bauzeit für den Lokschuppen habe ich mich gründlich verschätzt, alleine für den Zuschnitt und das zusammen kleben habe ich mehrere Tage benötigt , der weiter Bau erfolgt erst in der nächsten Woche, da ab Morgen der Aufbau unseres 0e Layout in Rijswijk erfolgt. 

Der Fahrzeugpark hat Zuwachs bekommen, es handelt sich um eine Kastenlok die aus einen Messing Bausatz und einer Magic-Train Dampflok besteht, des weiteren habe ich aus Holzleistchen eine Bekohlungsanlage gebaut, in kürze werden die Dächer für das Empfangsgebäude und den Lokschuppen fertig gestellt.

Der Bau des Lokschuppens ist nun auch beendet, dieser ist mit einer selbst gebastelten Inneneinrichtung aus getattet worden, auserdem habe ich das Umfeld des BW Geländes mit den notwendigen Zubehör vervollständigt, für den Schlackebansen benötige ich Zigarettenasche, das war früher kein Problem da ich Raucher war, nun muss ich sehen wie ich an diese komme. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten habe ich auch endlich das dringend benötigten Abort Gebäude gebaut damit die Reisenden Ihre Bedürfnise erledigen können.

Umbenenung des Layouts in                                    "Rötznitzer Kleinbahn"                                    

In meiner Schublade befanden sich schon längere Zeit zwei Magic-Train Personenwagen die ich als Weihnachtsgeschenk erhalten habe und für den Bau eines vierachsigen Personenwagen nach einen Baubericht in einer älteren Ausgabe des Mittelpfuffers vorgesehen waren, nun endlich habe ich es umgesetzt, ein befreundeter Modellbahner der eine Proxon Kreissäge besitzt führte für mich die nötigen Schnitte aus da ein Wagen ein Fenster zuviel hat, trotz allen kam ich leider ums Spachteln nicht vorbei, die Farbgebung erfolgte aus der Sprühdose, zur weiteren Vervollständigung hatte ich noch Decals mit Raucher und Nichtraucher in meinen Bestand, bei der Suche danach fand ich noch selbst hergestellte Decals mit Beschriftung für Loks und Wagen die ich für meine erste 0e-Anlage gebraucht habe, meine Freude war riesig und sofort wurde ein Test gemacht ob diese noch nutzbar sind was sich auch bestätigte. unter anderen hatte ich auch eine Beschriftung der Eisenbahnbetriebsgesellschaft mit Den Kürzel " R. KL. B. " angefertigt so das nun der Titel der Anlage feststeht. Der Wagen gefällt mir so gut das ich noch einen zweiten bauen werde.

Wie auf meinen eingestellten Fotos sichtbar ist so gibt es auf der Anlage noch einige weiße Flecken die noch nicht gestaltet sind, im Vordergrund am Ladegleis ist eine Ladestraße vorgesehen die als letztes gebaut wird damit keine Beschädigung entsteht, beim täglichen Staubwischen ( was nun auch zu meinen Aufgaben gehört ) viel mein Blick auf ein Bild was wir auf einer Urlaubsreise gekauft haben mit den Motiv von alten Bauernhäusern, die Umsetzung eines Modells von einen Haus am Ende meines Bahnsteiges eignet sich sehr gut und ich habe nicht lange gezögert dies um zu setzen. Nach der Zusendung von Türen und Fenstern von Herrn Kleinhans konnte ich mit den Projekt beginnen, da mir kein anderes Material als 4mm Pappelsperholz zur Verfügung stand habe ich dasselbe benutzt, die Mauerstärke ist nicht unrealistisch da früher das Mauerwerk sehr massiv war.

Nachdem ich jetzt die benötigten Dachplatten erhalten habe stand der fertig Stellung des Wohnhauses nichts mehr im Weg, um das Gelände auf zu lockern wude es auf einer kleinen Erhebung gesetzt, aus Stoffresten wurden die Gardinen hergestellt, die Farbgeung des Hauses  erfolgte aus einen selbst zusammen gemischten Farbenmix. Vor einiger Zeit habe ich einen Baum gekauft, Abbildung und Original waren Grund verschieden so das ich diesen von eine in die andere Ecke schob, ( es ist mir unverständlich das die Hersteller noch immer nicht gelernt haben mit gedeckten Farben zu arbeiten ), als erstes wurde der Stamm verlängert und dann die Baumkrone mit Heki Blättern zusätzlich belaubt so das er verwendet werden konnte. Als nächstes wurde das Bachbett wie auf meinen anderen Anlagen gestaltet, zusätzlich habe ich im hinteren Bereich auch die rechte Böschung mit Felsen versehen.

Anlagenbau wird nicht fort gesetzt, Bahnhofssegment steht in kürze zum verkauf!