"Güterareal Winzig " in H0

Die Eckmodule der Basis- Station haben auch  Platz für den H0 Industrieradius von 250 mm so das einer H0 Anlage nichts im Weg steht, da meine H0 Triebfahrzeuge und Wagen alles Zweiachser sind gibt es keine Probleme beim Befahren dieses Radius.Als wahre Fundgrube von kleinen Anlagenvorschlägen ist die Miba Spezial 110, dort habe ich nach Fertigstellung der Anlage " Alt- Rösnitz " einen Gleisplan gesehen der zum Rangieren keine Wünsche offen lässt. Die vorgegebenen Maße sind 1,50 m X 0,30 m, durch geringfügige  Änderungen passt nun der Gleisplan auf mein Einschubmodul von1,40X 0,40m und ist nun als Durchgangsbahnhof geplant. Da ich schon einen H0 Bahnhof besitze werde ich daraus ein Güterareal zum Rangieren bauen. Den Abstellbahnhof habe ich durch einen zweigleisigen ersetzt der auf Grund seiner Länge für drei Triebfahrzeuge genügt, die zwei Weichen werden mittels Tortoise Antriebe gesteuert, keine billige Lösung aber sehr zuverlässig.  Die Weichen des Einschubmodules stelle ich mittels Fahrradspeichen und Kippschalter, leider geht es mit den Baufortschritt nicht so weiter wie ich es mir vorgestellt habe, durch die Osterfeiertage ist die Zustellung der Weichen aus England im Verzug.

Wie aus den voran gegangenen Fotos ersichtlich konnte ich die Gleise nun verlegen, Probleme gab es bei den beiden Endgleisen die den Übergang zur Basisanlage herstellen. Um die Basisanlage alleine zu Reperaturzwecken kippen zu können ist sie zum Teil in Leichtbauweise hergestellt, dadurch sind die beiden Endstücke etwas instabil so das die Gleisübergänge in Mittleidenschaft gezogen werden, nach mehreren vergeblichen Versuchen viel mir ein das einige Hersteller Ausziehbare Gleise produziert haben, bei Fleischmann und Ebay bin ich fündig geworden, zwar in Messing aber das ist kein Problem da diese nicht sichtbar sind.Ein weiteres Problem ergaben die Stellstangen zur Weichenumschaltung, um hundertprozentig sicher zu gehen habe ich bei den Peco Weichen nicht die Federn für die Einrast Funktion ausgebaut, dadurch war der vorhandene Federstahldraht nicht kräftig genug, um Verandkosten zu vermeiden habe ich dann den Federstahldraht doppelt genommenwelches auch zum Erfolg führte.

Auf der linken Seite habe ich eine Brücke gebaut um den Gleisanschluss zu kaschieren, diese besteht aus einen Sperrholz Sockel, Mauer und Straßenplatten aus Gips.Damit die Anlage ein Städtisches Flair bekommt habe ich noch ein Straßenbahngleis mit einen Dresdener Straßenbahn Modell eingefügt, in den nächsten Tagen werde ich noch die benötigten Oberleitungsmasten bestellen. Nach einen alten Pit Peg   (MIBA ) Vorschlag erhält die Brücke noch einen Stellwerksanbau,damit dieses eine glaubhafte Funktion erhält werden die Einfachweichen und die Kreuzungsweiche ferngestellt, die dafür benötigen Seilzugattrappen sind zum Teil vorhanden beziehungsweise bestellt.

Für die vier Abstellgleise sind folgende Einrichtungen vor gesehen: Guterschuppen, Laderampe, Ladestraße und einen Lokschuppen. Der Güterschuppen steht kurz vor seiner Fertigstellung und ist aus einen älteren Miba Buch von Schulz in der von mir beliebten Leistenbauweise entstanden,bei der Dacheindeckung habe ich einen neuen Weg beschritten, die Eindeckung mittels einer Lage Papiertaschentücher erzeugte immer sehr viele Falten, diesmal habe ich selbstklebendes Abdeckband verwendet welches später mit schwarzer Abtönfarbe eingefärbt wurde.

Bei meiner letzten Ausstellung in Kaarst habe ich zwei Niederländische Modellbahnfreunde kennen gelernt die zum Hausbau "Forex " (Hartschaumstoffplatte  ) verwenden welches sich auch gut gravieren  lässt, diese haben mir gezeigt wie man damit arbeiten kann. Für meinen Lokschuppen wollte ich damit arbeiten und vertraut machen, das Material in verschieden Stärken habe ich im Arichtekturbedarf bestellt. Nach dem Erhalt ging es gleich zum Bauvorhaben, die Maße habe ich ich von vorhandenen Bausätzen abgegriffen, auf der Betrachter abgewanden Seite habe ich zur Probe Ziegelsteine mittels einer Reißnadel eingraviert. Das ging ganz problemlos so das ich mit den Bau fortfahren konnte, leider war mir nicht mehr bekannt womit die Platten zu verkleben sind, Recheren im Internet ergaben Vorschläge für Spezialkleber, Sekundenkleber oder Polystorolkleber, da ich nicht 10 € für den Spezialkleber investieren wollte habe ich die anderen Vorschläge mit mässgen Erfolg  aus probiert, da ich schon mehrmals Holzleim für ausgefallende Klebungen benutzt habe  ich auch diesmal es versucht und konnte einen Treffer verzeichnen. Nach Alterung muß ich noch die Tore herstellen und den Schuppen mit einer Inneneinrichtung versehen. Den Lokschuppen habe ich bewusst für dieses Gleis vorgesehen um die Ausfahrt von der Basis Anlage zu verdecken, was auch hervorragend gelungen ist.

Wie schon unter meinen Beitrag " Aus 9mm wird 16,5 mm Basisstation " angedeutet hat es beim weiterbauen gravierende Änderungen gegeben, wegen laufender Probleme beim Fahrbetrieb habe ich die Anlage wieder als Kastenanlage mit Fiddleyard um gestaltet, anschließend konnte ich die Anlage weiter ausgestalten. Als nächsten Baufortschritt habe ich die Laderampe gebaut, der Grundkörper besteht aus 12 mm starken Forex, die Verkleidung und der Straßenbelag sind Gipsplatten, genau so wie die angedeutete Ladestraße die abgelängten Schienenprofilen zur Absicherung der Gleisseite hat.

Liebe Grüße                                                                    Thomas